Der niedrigste Preis ist nicht automatisch das günstigste Angebot. Erst wenn Einheit, Holzart, Feuchtigkeit, Verarbeitung und Übergabe zusammenpassen, lässt sich erkennen, welches Brennholz wirklich zum eigenen Bedarf passt.
1. Einheit und Menge prüfen
Ein Preis pro FM lässt sich nicht direkt mit einem Preis pro RM oder SRM vergleichen. Prüfe außerdem Mindestabnahme und verfügbare Gesamtmenge. Gerade bei kleinen Mengen können Lieferkosten den Stückpreis deutlich verändern.
2. Holzart und Zustand beachten
Laubhölzer wie Buche oder Eiche sind dichter als viele Nadelhölzer und enthalten deshalb pro gleichem Volumen meist mehr Energie. Nadelholz kann sich dennoch gut zum schnellen Anheizen eignen. Wichtig ist, welche Einheit gekauft wird und ob das Holz bereits ausreichend trocken ist.
3. Verarbeitung einrechnen
- Passt die Scheitlänge in den eigenen Ofen?
- Ist das Holz gespalten oder noch als Stamm beziehungsweise Polter vorhanden?
- Muss es weiter trocknen?
- Ist Selbstabholung nötig oder wird geliefert?
- Sind Abladen oder Aufsetzen enthalten?
Eine einfache Vergleichsregel
Vergleiche zuerst Angebote mit gleicher Einheit und ähnlichem Zustand. Rechne anschließend Lieferkosten und deinen eigenen Arbeitsaufwand hinzu. So wird aus einem reinen Mengenpreis ein realistischer Gesamtvergleich.
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